Ausbildung und Prüfung von Jagdgebrauchshunden in Baden-Württemberg - auch im Revier unter Auflagen möglich!


Stand: 15.06.2020

Mit Wirkung zum 15. Juni 2020 trat wieder eine neue Version der Corona-Verordnung in Kraft. Eine Änderung zum 29. Juni 2020 ist bereits veröffentlicht.
Außerdem sollen am 23. Juni 2020 weitere Änderungen im Rahmen einer neu gefassten konsolidierten Corona-Verordnung beschlossen werden, die ebenfalls zum Monatsende in Kraft treten sollen.

Die Lage bzgl. des SARS-CoV-2 Virus in Baden-Württemberg, Deutschland und der ganzen Welt ist weiterhin sehr dynamisch und von Ungewissheit geprägt. Demzufolge werden sich vermutlich auch weiterhin die Vorordnungen und Regelungen wiederholt und in relativ kurzen Abständen verändern.

Wir werden Sie zwar über wesentliche Änderungen, die unser Vereinsleben, die Ausbildung in Hundeführerkursen und das Abhalten von Prüfungen betreffen, weiterhin informieren, möchten Sie jedoch trotzdem auffordern, die Änderungen der Rechtslage selbst aktiv im Auge zu behalten.
(z.B. unter www.baden-wuerttemberg.de)

Grundsätzlich gilt: Die in der CoronaVO dargestellten Maßnahmen des Infektionsschutzes (Abstandsregelungen, Vermeidung von Personenansammlungen, Mund-Nasenbedeckung, Alltagsmaske) werden, auch wenn diese im Einzelfall nicht vorgeschrieben sein sollten, von der Landesregierung dringend empfohlen.

Konkret gelten für unseren Übungs- und Trainingsbetrieb in Baden-Württemberg in der Jagdgebrauchshundeausbildung folgende Regelungen:

Letztlich sind sowohl die allgemeine Corona-Verordnung des Landes als auch in Teilen die Coronoa-Verordnung Sportstätten zu beachten

Grundsätzlich sind seit 15. Juni 2020 in Baden-Württemberg im öffentlichen Raum wieder Gruppen bis zu 10 Personen und außerhalb des öffentlichen Raum bis zu 20 Personen gestattet.

Bei Trainingsgruppen gilt jedoch weiterhin, dass der Abstand von 1,5m eingehalten werden soll, und bei Trainingseinheiten mit Laufwegen je Teilnehmer 40 qm zur Verfügung stehen sollen.

Wie bereits oben ausgeführt, sollen diese zum Teil nicht konsistenten Regelungen in einer neuen Verordnung, die am 23. Juni beschlossen und zu Ende Juni in Kraft treten soll, zusammengefasst werden.

Bis dahin möchte ich Sie bitten, in den Ausbildungskursen und bei den evtl. schon stattfindenden Prüfungen die Abstandsregelungen weiterhin zu beachten.

Auch ist es weiterhin erforderlich, die Namen aller Trainings- beziehungsweise Übungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, sowie den Namen der verantwortlichen Person in jedem Einzelfall zu dokumentieren.

Mit Gruppen von 10 Personen im öffentlichen Raum und 20 Personen außerhalb des öffentlichen Raums können wir mit geeigneten organisatorischen Maßnahmen und einem gewissen Mehraufwand sowohl unsere Ausbildungskurse als auch unsere Prüfungen vollständig abbilden. Hoffen wir, dass es so bleibt!

Zu unseren Vereinsveranstaltungen:

Aktuell sind Veranstaltungen bis 99 Personen (ohne das technische oder künstlerische Personal) unter vielfältigen Hygieneauflagen erlaubt. Es ist angekündigt, dass es hier am 23. Juni Erleichterungen beschlossen werden sollen.

Bei den Fragen zu Fristen, erforderlichen Wahlen, satzungsgemäß vorgeschriebenen Versammlungen u.v.m. hat sich durch das Covid-19-Abmilderungsgesetz vieles geändert.

So ist es auch ohne entsprechende Regelung in der Satzung möglich, Mitgliedern die Teilnahme an einer Versammlung und die Ausübung ihrer Mitgliederechte im Wege der elektronischen Kommunikation oder über schriftliche Stimmabgabe zu ermöglichen.

Bei anstehenden Wahlen besteht keine Gefahr, dass eine Amtszeit abläuft, ohne dass ein Nachfolger gewählt wurde. Durch das Gesetz wurde geregelt, dass die Vorstände auch ohne eine entsprechende Satzungsregel solange im Amt bleiben, bis eine Wiederwahl oder die Wahl eines Nachfolgers oder eine Abberufung erfolgt.

Die aktuelle Entwicklung gibt Grund zur Hoffnung, dass es von der Rechtslage möglich sein wird, die fälligen Versammlungen zumindest mit bis zu 99 Teilnehmern vernünftig abhalten zu können. Offen bleibt die Frage, wie es bei Veranstaltungen mit über 100 Personen weitergehen wird.
Im Hinblick auf die Risiken einer Veranstaltung mit vielen überregional angereisten Teilnehmern lohnt es sich jedoch in jeder Versammlungsgröße, je nach Brisanz der anstehenden Themen, auch darüber nachzudenken, ob man vielleicht eine virtuelle Sitzung auf Basis einer Videokonferenz oder eines Onlinestreamings mit schriftlicher Stimmabgabe in Betracht ziehen möchte.

Und auch heute noch eine persönliche Anmerkung zum Schluss:
ab 16.6.2020 gibt es die Corona-Warn-App! https://www.coronawarn.app/de 
Diese App wird nicht das Allheilmittel sein, sie kann nur ein Baustein sein, aber ein wichtiger Baustein! Doch den größten Nutzen wird die App nur dann zeigen können, wenn möglichst viele Menschen diese App auch nutzen!
Gestern hat mir jemand geschrieben, er sei noch unschlüssig, ob er die App installieren wird.
Meine Antwort war:
Was gibt es da abzuwägen, der einzige potentielle Nachteil ist ein geringfügig höherer Stromverbrauch!
Ansonsten ist es im schlimmsten Fall zwecklos, und im besten Fall rettet es Leben, möglicherweise auch Deines oder das Deiner Freunde!
Wenn etwas nichts kostet und nichts schadet, aber das Potential hat, Leben zu retten, fällt mir die Entscheidung ausgesprochen leicht.

In diesem Sinne möchte ich Sie bitten, auch mitzumachen und die App zu nutzen!
Die bessere Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten wird uns helfen, das Risiko einer unkontrollierbaren weiteren Infektionswelle zu verringern und der sogenannten „Normalität“ wieder ein kleines Stückchen näher zu kommen!

Nur zusammen kommen wir weiter!

Beste Grüße, viel Gesundheit und Waidmannsheil!
Wilfried Schlecht
Vorsitzender
JGHV Landesverband Baden-Württemberg e.V.